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Spendenaufruf Glocken-Läuteanlage

JS

Haben Sie’s bemerkt? Seit Mitte Juni 2018 klingt das Geläut der Köpperner Kirche am Samstagnachmittag und Sonntagmorgen  irgendwie anders. Wer genau hinhört merkt, dass eine der drei Glocken fehlt, nämlich die kleinste. Schuld daran ist die veraltete Technik im Glockenturm der Kirche. Diese ist über 50 Jahre alt und hat bislang zuverlässig ihren Dienst getan. Nun ist sie in die Jahre gekommen. Einer der drei Motoren ist defekt, und die beiden noch funktionierenden verbrauchen nach heutigen Standards viel zu viel Strom und könnten, so die Turmuhrenfirma, jederzeit ebenfalls den Dienst versagen. Eine teure Reparatur des defekten Antriebsmotors lohnt sich also nicht.

Eine umfassende Erneuerung der Läuteanlage kostet rund 5.000 Euro. Geld, das der Kirchenvorstand erst einmal auftreiben muss. Denn diese Ausgaben waren nicht im Haushalt eingeplant. So läuten momentan zu Gottesdiensten, Trauungen, Beerdigungen usw. nur noch zwei Glocken, und das klingt von der Tonfolge her wie der Ruf des Kuckucks. Es sind die Töne As und F, die zusammen eine Terz, in der Musik auch „Kuckucksterz“ genannt, ergeben.

Damit so bald wie möglich wieder das volle Geläut, also alle drei Glocken, über Köppern zu hören ist, hofft der Kirchenvorstand auf großzügige Spenden aus der Gemeinde, oder auch von Nichtmitgliedern, die den Klang der Köpperner Glocken mögen und die Instandsetzung des Geläuts als Kulturgut unterstürzen möchten. 

Wenn Sie mit einer Spende helfen möchten, die neue, zeitgemäße Läuteanlage zu finanzieren, können Sie Ihren Beitrag unter dem Stichwort „Glocken“ auf das folgende Konto der Ev. Kirchengemeinde überweisen: IBAN DE86 5105 0015 0248 0560 45.

Übrigens: Das vollständige Geläut ist im Internet zu hören auf hr4.de unter „Glocken in Hessen“ - Friedrichsdorf-Köppern: Ev. Kirche.

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Hinweis auf Diskussionsveranstaltung "Segensroboter - Zweifeln erlaubt"
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Der „Segensroboter“ kommt nach Frankfurt

Selten hat eine Kunstinstallaton für solche Aufregung gesorgt wie die Kunstinstallation „BlessU-2“ auf der Weltausstellung Reformation in Wittenberg. In den Kirchen wie in den Medien sorgt der sogenannte Segensroboter für Diskussionen. Kann ein Roboter segnen? Darüber lässt sich am 8. September in Frankfurt diskutieren.

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Die Evangelische Akademie in Frankfurt am Main ist nach ihrem Umbau feierlich wiedereröffnet worden. Direkt am Römerberg ist ein spektakuläres Gebäude entstanden. In unruhigen Zeiten soll es zu einem Ruhepol der Debatten werden. Jetzt wurde es mit Gottesdienst, vielen Gästen und einem musikalischen Klangteppioch quer über dem Main standesgemäß eröffnet.

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Kurz vor der Sommmerpause kommen sie dann doch irgendwann fast alle in Jörn Duliges Wiesbadener Garten: Politiker, Medienleute, Kirchenoberhäupter. Im 500. Jahr der Reformation eine gute Gelegenheit, allen mit Luther ordentlich ins Gewissen zu reden.

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