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Fairer Baumschmuck

Kinder-Aktion „Weihnachten weltweit“ eröffnet

Weihachten weltweit: Ulrike Scherf und Dietmar Giebelmann bei der Eröffnung der Aktion

Weihachten weltweit: Ulrike Scherf und Dietmar Giebelmann bei der Eröffnung der Aktion

Den Weihnachtsbaum mit guten Gewissen schmücken: das geht mit der Aktion "Weihnachten weltweit". Mit Kindern wurde die Initative jetzt bundesweit in Mainz eröffnet.

Mainz, 2. Dezember 2016. Ulrike Scherf, Stellvertretende Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), sowie der Diözesanadministrator des Bistums Mainz, Prälat Dietmar Giebelmann, haben am Freitag, 2. Dezember, in Mainz die bundesweite Aktion „Weihnachten weltweit“ eröffnet. „Weihnachten weltweit“ ist eine ökumenische Mitmachaktion für Kinder von drei bis sieben Jahren.

Fair gehandelter Weihnachtsschmuck 

 Im Mittelpunkt steht fair gehandelter Weihnachtsschmuck: Engelfiguren aus Thailand, Kugeln aus Indien und Sterne aus Peru. Diese können über einen Fairhandelspartner im Internet bestellt werden. Diese Figuren sind noch unbemalt; sie können von Kindern auf unterschiedliche Weise bemalt, beklebt oder umwickelt werden. Dabei erfahren sie auf spielerische Weise, wie Gleichaltrige in anderen Ländern leben und Weihnachten feiern. Die Figuren werden unter fairen Bedingungen aus Recyclingmaterialien hergestellt: So ist gewährleistet, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter, die die Produkte für „Weihnachten weltweit“ herstellen, einen gerechten Lohn und ein geregeltes Einkommen erhalten.

Scherf: Die Welt konkret begreifen 

Scherf bezeichnete die Aktion als einen „Bausteine dafür, dass Menschen für globale Zusammenhänge Verständnis entwickeln“. „Die Menschheit ist über die Grenzen und Kontinente hinweg miteinander verbunden. ,Weihnachten weltweit‘ hilft dabei, Kinder für diese Frage zu sensibilisieren“, sagte die Stellvertretende Kirchenpräsidentin. Die Aktion schlage eine Brücke von Kindern in Deutschland zu Kindern in anderen Ländern und zeige Handlungsperspektiven für eine gerechtere, faire Welt auf. „Mit solchen Projekten bleibt die Welt keine abstrakte Größe. Mit ,Weihnachten weltweit‘ wird globales Lernen plötzlich ganz konkret“, sagte Scherf.

Giebelmann: Globus ein wenig friedvoller machen

Giebelmann wies auf die hohe Sensibilität von Kindern hin: „Kinder wissen, dass es in der Welt – beispielsweise in Syrien – Krieg gibt. Sie wissen, dass andere Kinder in Not leben, und dass sie auf der glücklicheren Seite der Welt leben.“ Die Aktion „Weihnachten weltweit“ könne dazu beitragen, die Welt „ein wenig heller, friedvoller und gerechter“ zu machen, sagte der Diözesanadministrator.

Aktion wird von "Brot für die Welt" und "Adveniat" getragen

Christine Mossoux, katholische Koordinatorin von „Weihnachten weltweit“, wies unter anderem auf die diesjährigen Verkaufszahlen hin: 2016 seien von 500 Bestellern (Kindertagesstätten, Gemeinden und Grundschulen) rund 20.000 Produkte verkauft worden. Träger der Aktion sind die kirchlichen Hilfswerke Adveniat, Brot für die Welt, Misereor und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Sie wurde von katholischer Seite erstmals 2009 bundesweit durchgeführt; seit 2012 ist „Weihnachten weltweit“ ökumenisch.

Eröffnung in Mainz mit Kindern

Im Rahmen der Eröffnung in der Bistumsakademie Erbacher Hof in Mainz kamen Scherf und Giebelmann zuerst mit rund 20 Kindern der evangelischen Kindertagesstätte Arche Noah in Mainz und der katholischen Kindertagesstätte St. Rochus, Mainz, zusammen. Die Kinder hatten sich im Vorfeld mit „Weihnachten weltweit“ beschäftigt und Weihnachtsschmuck hergestellt. 

Hinweis: Weitere Informationen auch im Internet unter www.weihnachten-weltweit.de

 

 

 


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